Französische Bulldogge – Charakter

Jeder Hund hat seine ganz eigene Persönlichkeit, so dass auch nicht jede Französische Bulldogge wie die andere ist. Es gibt allerdings einige Merkmale und Besonderheiten im Charakter, die in stärkerer oder schwächerer Ausprägung bei nahezu allen Vertretern dieser Rasse vorkommen.

Französische Bulldogge: Temperament

Die Französische Bulldogge, liebevoll auch Bully genannt, ist ein durchaus fröhlicher Zeitgenosse, der als Familienhund immer beliebter wird. Mit ihrem knautschigen Aussehen und dem freundlichen Wesen erobert sie die Herzen der ganzen Familie. Mittlerweile kann man bereits von einem Modehund sprechen, denn in jedem Park und auf jeder Hundewiese sind die freundlichen und ausgeglichenen Bullys präsent. Dennoch darf man ihren rassetypischen Dickkopf nicht außer Acht lassen. Wenn es nicht nach ihrem Kopf geht, stellen sie die großen Ohren auf Durchzug und machen, wonach ihnen der Sinn steht. Hier hilft nur die richtige Erziehung. Wie jeder andere Hund muss die Französische Bulldogge lernen, wie man sich benimmt und wer der Herr im Haus ist. Da sie von Natur aus äußerst anhänglich ist und ihren Menschen gefallen möchte, lernt sie schnell und gern. Wichtig ist ebenfalls, dass man sich nicht allzu oft von dem niedlichen Hundeblick einwickeln lässt und die erforderliche Konsequenz vernachlässigt.

Lebensfreude und loyaler Charakter

Französische Bulldoggen sind fröhliche Familienhunde, die für ihr “Rudel” durch dick und dünn gehen. Sie spielen für ihr Leben gern, sind unermüdlich und animieren ihre Menschen immer wieder zu einem neuen Spiel. Trotz ihres unermüdlichen Spieltriebs reagieren sie nicht aggressiv, wenn einmal etwas gröber gerangelt wird. Sind sie nach einiger Zeit so richtig ausgepowert, kuscheln sie gern, schmusen und lassen sich willig zu einem Schläfchen auf dem Schoß ihres Menschen überreden.

Mit einer liebevollen, aber dennoch konsequenten Erziehung passen sie sich dem Leben in einer Familie oder auch dem einer Einzelperson an. Auch wenn es zu Hause mal hoch her geht, lässt sich ein Bully nicht aus der Ruhe bringen. Er bleibt gelassen und ausgeglichen, die Zeit fürs nächste Schläfchen kommt bestimmt!

Obwohl er nicht zu den großen Vertretern seiner Art gehört, ist er mutig und verteidigt seine Menschen wenn es nötig ist. Bei Bedrohungen schlägt er Alarm, wird dabei jedoch nicht aggressiv und kann leicht zurück gerufen werden. Die Lust zum Jagen fehlt ihm völlig. Es ist also nicht zu befürchten, dass der Hund einem Kaninchen hinterher rennt und nicht mehr wiederkommt. Dafür liebt er seinen Menschen viel zu sehr.

Im Alltag ist die kleine Bulldogge eher ein leiser Mitbewohner, der auf unnötiges Bellen verzichtet, ideal also für Menschen, die in einer Mietwohnung wohnen. Zwar schlägt er an, wenn es klingelt, er wird den Besuch jedoch freundlich begrüßen. Dieser putzige Geselle mit den großen Fledermausohren schmust sich schnell in die Herzen aller Hausbewohner.

Eine Französische Bulldogge bewahrt meistens in allen Lebenslagen Gelassenheit
Eine Französische Bulldogge bewahrt meistens in allen Lebenslagen Gelassenheit

Die dickköpfigen, aber sehr anhänglichen Vierbeiner benötigen viel Liebe und Zuwendung. Am glücklichsten sind sie, wenn sie immer in der Nähe ihrer Menschen sein können. Das wird spätestens beim Schlafen gehen problematisch. Liebend gern würde die Französische Bulldogge neben ihnen im Bett schlafen. Doch wenn sie ihren Platz in der familiären Rangfolge verinnerlichen soll, schläft sie am besten in ihrem Körbchen. Mit entsprechender Konsequenz, viel Lob und Streicheleinheiten wird sie diese Regelung akzeptieren.

Ebenso muss es für den Bully selbstverständlich werden, dass er bei Tisch nichts zu suchen hat. Dank seiner raschen Auffassungsgabe wird er diese Tatsache bald akzeptieren und bleibt ruhig unter dem Tisch, möglichst in der Nähe seiner Menschen. Trotz ihrer freundlichen und aufgeweckten Art wird die Französische Bulldogge auch hier manchmal ihren Dickkopf durchsetzen wollen. Da hilft nur, sie bestimmt, aber liebevoll auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Ohne große Machtkämpfe wird sie, dank ihrer Liebe zum Menschen, schnell wieder ihr gewohntes Verhalten an den Tag legen.

Das Spazierengehen

In der Gesellschaft von Menschen fühlt sich die Französische Bulldogge am wohlsten. Sie ist der perfekte Begleithund, der gern mit seinem Herrn spazieren geht. Der tägliche Spaziergang ist für sie unerlässlich. Jetzt kann mit anderen Hunden getobt werden. Rennen und Kräfte messen stehen auf der Tagesordnung. Auf der alltäglichen Gassirunde sollte aber auch immer wieder Gehorsamkeit geübt werden, damit Erlerntes nicht in Vergessenheit gerät. Klare Regeln und Anweisungen versteht der Bully schnell, er lernt gern, weil er seinem Menschen gefallen möchte. Trotzdem sind die Wiederholungen wichtig, damit sich erst gar keine Unarten einschleichen können.

Zwei bis drei Spaziergänge tun der kleinen Bulldogge gut. Diese brauchen nicht sehr ausgedehnt sein, Hauptsache, es geht raus und der Spieltrieb wird befriedigt. Wenn es mal eine längere Runde wird, zieht der athletisch gebaute Vierbeiner gerne mit. Manchmal muss man sein überschwängliches Temperament jedoch zügeln. Besonders an sehr warmen Tagen darf die Französische Bulldogge nicht überfordert werden. Durch die kurze Schnauze hat sie bei Hitze oftmals Probleme mit der Atmung. Deshalb lieber öfter eine kurze Runde drehen und danach gibt es die verdiente Ruhepause.

Der Bully braucht tägliche Spaziergänge, es müssen aber keine Gewaltmärsche sein
Der Bully braucht tägliche Spaziergänge, es müssen aber keine Gewaltmärsche sein

Das Alleinebleiben

Durch ihr geselliges und menschenbezogenes Wesen fällt es der Französischen Bulldogge schwer, allein zu bleiben. Einsamkeit kann sie überhaupt nicht ertragen. Nur in der Nähe ihrer Menschen fühlt sie sich gut aufgehoben. Trotzdem sollte man unbedingt versuchen, sie in ganz kleinen Schritten daran zu gewöhnen, zumindest zwei bis drei Stunden allein in der Wohnung zu bleiben, denn nicht auf allen Wegen kann der Hund mitgenommen werden. Ist die vertraute Beziehung zwischen Mensch und Tier einmal aufgebaut, wird auch eine längere Abwesenheit des Herrchens toleriert. Aber diese Situation muss natürlich geübt werden und die Zeitspanne des Alleinseins Stück für Stück erweitert werden.

Im Urlaub darf der Bully natürlich nicht fehlen. Hier hat er sein gesamtes Rudel den ganzen Tag um sich, kann mit seinen Menschen herumtollen und schmusen. Ständig hat er Gesellschaft, immer hat jemand Zeit für ihn.
Allerdings muss bei den Urlaubsvorbereitungen darauf geachtet werden, dass Hunde im Urlaubsort und Hotel willkommen sind. Falls Hunde im Urlaub nicht erlaubt sind, benötigen sie eine optimale Alternative. Gerade weil die Französische Bulldogge so an ihrer Familie hängt, muss die Hundepension mit Bedacht ausgesucht werden, damit sich das Tierchen auch ohne seine Bezugspersonen wohl fühlt.

Hat die Französische Bulldogge einmal alle Grundkommandos gelernt und weiß sich zu benehmen, kann sie praktisch überallhin mitgenommen werden. Egal ob im Restaurant oder bei Freunden, sie sucht die Nähe ihres Menschen, bleibt bei ihm und verhält sich ruhig. Sie spürt, dass sie nicht allein ist und ist völlig zufrieden. Wo es erlaubt ist , wird sie auch im Büro nicht zur Last fallen, wenn für ihre Bedürfnisse gesorgt ist.

Die Französische Bulldogge im Umgang mit Kindern

Die Französische Bulldogge ist von Natur aus liebevoll, verspielt und eigentlich immer fröhlich. Sie ist leicht zu erziehen und ordnet sich problemlos in ihrem Familienrudel unter. Als idealer Familienhund ist sie stets gut gelaunt und mag Kinder. Diese können mit ihr schmusen, spielen und toben. Sie nimmt es ihnen auch nicht übel, wenn es einmal etwas ruppiger zugeht. Trotzdem sollte beim Spielen mit sehr kleinen Kindern immer eine erwachsene Person in der Nähe sein, um ungewollte Unfälle zu vermeiden.

Größere Kinder können schon ein wenig Verantwortung übernehmen. Im Umgang mit einer Französischen Bulldogge lernen sie die Bedürfnisse eines Tieres zu verstehen und zu erfüllen. Es mit Futter versorgen, mit ihm toben und knuddeln, aber auch das tägliche Gassigehen sind wichtige Elemente für einen zufriedenen Hund.

Kinder und Französische Bulldoggen verstehen sich ausgezeichnet
Kinder und Französische Bulldoggen verstehen sich in puncto Charakter ausgezeichnet

Die Französische Bulldogge als Begleiter für Senioren

Da sie keine großen Ansprüche stellt und sich gern dem Lebensrhythmus ihres Menschen anpasst, haben auch Senioren wenig Probleme mit der Französischen Bulldogge, wenn sie in deren Erziehung konsequent sind. Allerdings ist das nicht immer einfach. Bullys können so süß schauen, dass nicht nur ältere Menschen sich zu einem weiteren Leckerchen überreden lassen.

Das ausgeglichene, anhängliche Wesen und der positive Charakter dieses putzigen Familienhundes sind ideale Voraussetzungen, ihn als eine Art Therapiehund einzusetzen. Gerade für ältere und einsame Menschen ist eine Französische Bulldogge der ideale Begleiter. Ihr Charme, die enorme Anhänglichkeit und das ausgeprägte Verlangen nach Kuscheleinheiten sind Balsam für die Seele eines traurigen Menschen. Die vielfältige Mimik des runzeligen Hundegesichts bringt jeden zum Lachen. Leicht lassen sich hier die Gefühlsregungen des kleinen Kerls ablesen.

Positiv wirken sich die erforderlichen täglichen Spaziergänge auf die Gesundheit von älteren Menschen aus. Bei Wind und Wetter sind sie gezwungen, sich von der Couch zu erheben und an die frische Luft zu gehen. Bully sei Dank, denn auf einmal macht es wieder Spaß auf die Straße zu gehen. Man trifft immer andere Hundebesitzer, die gern ein Schwätzchen halten möchten und über die erfreulichen und unerfreulichen Erlebnisse mit ihren Vierbeinern erzählen. Eine Französische Bulldogge braucht immer engen Kontakt zu ihrem Menschen, ein Grund, warum sie sich auch bei Spaziergängen nicht weit entfernt und gern bei Fuß bleibt.

Auch in stressigen Situationen reagiert die Französische Bulldogge mit der erforderlichen Ruhe und lässt sich problemlos leiten. Ein Grund mehr, warum sich Senioren gern für sie entscheiden.

Die Französische Bulldogge und der Hundesport

Vom Körperbau her erinnert die Französische Bulldogge an einen kräftigen Athleten, muskulös, gedrungen und drahtig. Doch durch ihre relativ kurzen Beine eignet sie sich nicht als Partner für einen Marathonlauf. Selbst als Begleitung für einen Jogger ist sie eher ungeeignet. Sie ist zwar quirlig und unermüdlich verspielt, mag aber lieber kurze, gemächliche Spaziergänge. Hier können Gehorsam, die Arbeit mit dem Klicker oder kleine Spiele trainiert werden. Belohnungen in Form von Streicheleinheiten oder Leckerchen gehören dazu. Durch diese positive Verstärkung lernt der Hund schnell und das Training führt zum Erfolg. Trotzdem sind die Trainingseinheiten täglich zu wiederholen. So hat der Hund keine Langeweile und wird mit verschiedenen Aufgaben immer wieder gefordert. Neben körperlichen Aktivitäten sollten auch geistige Aufgaben die Französische Bulldogge bei Laune halten. Kleine Tricks oder Intelligenzspielzeug fordern den Hund und verhindern, dass er unerfreuliche Unarten entwickelt.

Agility ist ein Sport für aktive Hunde. Der lebhafte Bully hat sicherlich Spaß daran, durch Röhren zu laufen und über kleine Hindernisse zu springen. Das Training muss natürlich auf die anatomischen Besonderheiten der kleinen Bulldogge abgestimmt werden. Für seine kurzen Beine sind niedrige Hürden, ein Slalomlauf, der Balancierbalken und die Wippe leicht zu bewältigen. Auf einen Langstreckenlauf sollte jedoch verzichtet werden.

Agility ist für besonders aktive Bullys eine geeignete Freizeitbeschäftigung
Agility ist für besonders aktive Bullys eine geeignete Freizeitbeschäftigung

Besonders im Sommer darf der Hund nicht überanstrengt werden. Durch seinen kurzen Kopf, medizinisch Brachycephalie genannt, hat er bei hohen Außentemperaturen Schwierigkeiten mit der Atmung. Wenn dann noch intensiv Sport betrieben wird, besteht die Möglichkeit eines Hitzschlages. In den Sommermonaten sollte auf anstrengende Trainingseinheiten verzichtet werden. Lieber gemütlich spazieren gehen und faulenzen. Das kann der Bully äußerst gut. Ganz auf Bewegung zu verzichten wäre falsch, da der Bully ohne ausreichend Bewegung schnell übergewichtig werden kann.

Viele Französische Bulldoggen gehen gern ins Wasser, obwohl sie aufgrund ihrer kurzen Beine und des kompakten Körpers mit dem schweren Kopf gar nicht gut schwimmen können. Zur Abkühlung im Sommer reicht daher ein kleiner Bachlauf zum Planschen aus. Auch ein Planschbecken im Garten oder auf dem Balkon können für Bullys Abkühlung sorgen. Tieferen und schnell fließenden Gewässern sollte man mit einer Französischen Bulldogge immer ausweichen.

Die Französische Bulldogge im Umgang mit anderen (Haus-)Tieren

Die Französische Bulldogge mit ihrer maximalen Schulterhöhe von etwa 30 Zentimetern ist von Natur aus zwar ein kleiner, aber auch ein mutiger Hund. Sie geht auf andere Hunde zu und lässt sich nicht so leicht einschüchtern. Am besten ist es, bereits den Welpen mit anderen Hunden zu sozialisieren. Dazu ist eine Welpenschule unbedingt empfehlenswert. Hier können Welpen aller Rassen gemeinsam spielen und sich kennen lernen. Schnell lernt der kleine Bully, dass Hunde, die größer sind als er, auch stärker sind. Hat er das verinnerlicht, wird er als erwachsener Hund auch nicht “größenwahnsinnig” und legt sich mit einem Riesenschnautzer oder einem anderen großen Hund an. Der Respekt vor großen Hunden ist nicht gleichbedeutend mit Angst. Angst kennt der Bully nicht, ein laut kläffendes Gegenüber kann ihn nicht einschüchtern. Er liebt Herausforderungen und wird sich vor fremden Hunden erst einmal nicht zurückziehen.

Wenn zu einem Bully ein zweiter Hund in den Haushalt kommt, kann er in der ersten Zeit ein wenig eifersüchtig reagieren. Da er aber von Natur aus freundlich und verträglich ist, wird er seinen neuen Genossen bald akzeptieren. Ebenso freundlich und sanft ist er zu Katzen. Es gibt genug Beispiele für dicke Freundschaften zwischen Samtpfoten und Französischen Bulldoggen.

Französische Bulldoggen und Katzen kommen in der Regel sehr gut miteinander zurecht
Französische Bulldoggen mit ihrem umgänglichen Charakter und Katzen kommen in der Regel sehr gut miteinander zurecht

Die Ernährung und die Fellpflege

Französische Bulldoggen werden schnell übergewichtig. Dies ist in jedem Fall zu vermeiden. Neben der normalen Futterportion sollten daher nicht zu viele Leckerchen gegeben werden. Am besten ist es, wenn man auf Leckerli nicht verzichten möchte, deren Anteil von der normalen Futterration abzuziehen. Der Bully benötigt Nahrung mit einem hohen Fleischanteil, gleichgültig ob Trocken- oder Nassfutter gereicht wird. Auf eine Zugabe von Getreide sollte in jedem Fall verzichtet werden, da die kleine Bulldogge einen empfindlichen Magen besitzt und zu Blähungen neigt. Werden Futtersorten gewechselt, muss eine langsame Umstellung erfolgen, das heißt, das alte Futter wird in kleinen Schritten durch das neue ersetzt. So kann man leicht feststellen, ob die neue Futtersorte gut vertragen wird. Welpen erhalten drei bis vier Mal eine Mahlzeit, erwachsene Hunde nur noch zwei. Nach der Fütterung darf sich Bully erst einmal ausruhen.

Zwischen den Mahlzeiten darf er ruhig hin und wieder ein Rinderohr oder einen Hautknochen knabbern. Erstens ist dies eine willkommene Beschäftigung für den Hund und zweitens werden durch das intensive Kauen die Zähne gepflegt. Es versteht sich von selbst, dass die Französische Bulldogge immer auf einen Napf mit frischem Wasser zugreifen kann.

Das Fell eines Bullys ist von Natur aus ziemlich kurz und benötigt daher wenig Pflege. Nur wenn er sich einmal in üblem Dreck gewälzt hat, ist die Dusche und das Einseifen mit mildem Hundeshampoo nicht zu vermeiden. Die niedlichen Gesichtsfalten bedürfen einer regelmäßigen Reinigung mit einem feuchten Tuch. Auch die Ohren sollten häufiger ausgewischt werden. Für hartnäckigen Schmutz gibt es speziellen Ohrenreiniger im Tiergeschäft.

Gesundheitsprobleme bei der Französischen Bulldogge

Durch seinen speziellen Körperbau treten beim Bully hin und wieder gesundheitliche Probleme auf. Seine kurze Kopfform ist für Atemprobleme und Schnarchen verantwortlich. Atemprobleme treten bei Überanstrengung und sommerlichen Temperaturen auf. Daher sollte der Hund körperlich nie überfordert werden. Ist sein Spieltrieb einmal besonders gewaltig, muss unbedingt Einhalt geboten werden. Im Sommer reichen ihm kurze Spaziergänge am frühen Morgen und späten Abend, um sich zu erleichtern und danach sollte ihm ein schattiges Plätzchen zur Entspannung angeboten werden. Junge Bullys sind manchmal anfällig für Nickhautdrüsenvorfälle, die durch eine Operation korrigiert werden können.

Wer mit seinem französischen Bulldoggenmädchen züchten möchte, sollte bedenken, dass natürliche Geburten bei dieser Rasse nicht möglich sind. Die Köpfe der Welpen sind einfach zu groß für das schmale Becken des Weibchens, daher werden die Kleinen immer durch einen Kaiserschnitt auf die Welt geholt.

 

 

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